Satzung

Satzung

§ 1 NAME, SITZ UND GESCHÄFTSJAHR DES VEREINS

  1. Der Verein führt den Namen
    FREUNDE DER KIRCHENMUSIK IM EICHSFELD e.V.
  2. Der Sitz des Vereins ist:    Lindenallee44, 37308 Heilbad Heiligenstadt.
    Der Verein ist am 8.05.2002 unter VR 357 im Vereinsregister beim Amtsgericht Heiligenstadt registriert. Gerichtsstand ist ebenfalls Heiligenstadt.
  3. Er ist ein auf christlicher Wertgrundlage stehender unabhängiger und organisatorisch selbstständiger Zusammenschluss von Mitgliedern, die im Sinne seines Zweckes und seiner Ziele wirken wollen.
  4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 ZWECK DES VEREINS

  1. Der Zweck des Vereins ist die ideelle, materielle und finanzielle Förderung der Kirchenmusik im Eichsfeld .
  2. Der Verein schafft die Basis für die Zusammenarbeit aller Christen im Eichsfeld, die in jeglicher Form Kirchenmusik gestalten. Besonderer Zweck ist die Zusammenarbeit der Kirchenchöre und aller im kirchlichen Rahmen tätigen Musik- und Gesangsgruppen.
  3. Zweck des Vereins ist die Organisation kirchenmusikalischer Veranstaltungen im Eichsfeld, z.B. des Eichsfelder Orgelherbstes.
  4. Der Verein stellt sich der Aufgabe, die Erhaltung der Orgeln in den Kirchen im Eichsfeldzu unterstützen.
  5. Der Verein organisiert gemeinsame Veranstaltungen aller an der Kirchenmusik mitwirkenden Christen im Eichsfeld, z.B. auch durchzuführende Chorreisen.
  6. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die ehrenamtliche Arbeit aller Mitglieder und insbesondere durch die gebotene Beschaffung der notwendigen Geldmittel durch Beiträge, Spenden und die Inanspruchnahme von zweckgebundenen öffentlichen Mitteln.

 

§ 3 GEMEINNÜTZIGKEIT

  1. Als juristische Person verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, kulturelle und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  3. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausgenommen hiervon sind Spesen, für die Belege vorzulegen sind.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  5. Durch die Mitgliedschaft wird kein Anspruch auf das Vereinsvermögen erhoben.

 

§ 4 MITGLIEDSCHAFT

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person unabhängig von ihrem Wohnsitz mit vollendetem 16. Lebensjahr werden, die bereit ist, Ziele und Zweck des Vereins zu fördern und zu unterstützen und sich zur Beitragszahlung entsprechend der gültigen Beitragsordnung verpflichtet.
  2. Gleicherweise können auch juristische Personen die Mitgliedschaft erwerben. Sie benennen einen ständigen Vertreter, der in der Mitgliederversammlung über eine Stimme verfügt aber nur wählbar wird, wenn er selbst Mitglied ist.
  3. Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist schriftlich mit Hilfe des entsprechenden Vordruckes zu stellen.
  4. Der Vorstand entscheidet über die Mitgliedschaft. Er ist nicht verpflichtet, bei etwaiger Ablehnung dem Antragsteller die Gründe der Nichtaufnahme mitzuteilen.
  5. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und die Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen, aktiv das Vereinsleben mit zu gestalten, sowie die Beschlüsse des Vorstandes zu respektieren.
  6. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Ausübung der Mitgliedschaft kann nicht einer anderen Person übertragen werden.
  7. Die Mitgliedschaft im Verein erlischt durch:Die Kündigung der Mitgliedschaft kann jederzeit erfolgen. Eingezahlte Beiträge für das laufende Kalenderjahr werden nicht erstattet.
    • Freiwilligen Austritt (durch Kündigung)
    • Ausschluss
    • Den Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen
    • Tod
    • Auflösung des Vereins
  8. Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt bei vereinsschädigendem Verhalten, bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung des Vereins. Der Ausschluss kann von jedem Vereinsmitglied schriftlich beim Vorstand beantragt werden.
  9. Der Ausschluss wird durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes wirksam. Vor Beschlussfassung ist dem auszuschließenden Mitglied die Möglichkeit einer Stellungnahme einzuräumen. Erfolgt innerhalb einer angemessenen Frist (max. 2 Monate nach schriftlicher Aufforderung) keine Stellungnahme, wird das Ausschlussverfahren ohne diese abgeschlossen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Gebühren, Spenden, Sacheinlagen oder eine Beteiligung an sonstigen Vermögen des Vereins ist bei einem Ausschluss sowie auch bei Kündigung ausgeschlossen.

 

§ 5 ORGANE

  1. Die Organe des Vereins sind: Die Tätigkeit in diesen Organen ist ehrenamtlich.
    • Die Mitgliederversammlung als oberstes Organ
    • Der Vorstand

 

§ 6 DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal jährlich einberufen und vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von einem Stellvertreter geleitet.
  2. Die schriftliche Einladung zu einer Mitgliederversammlung hat mindestens 14 Tage zuvor an die postalische oder E-Mail-Adresse des ordentlichen Mitgliedes zu erfolgen, die dem Verein zuletzt bekannt ist. Sie muss die Tagesordnung enthalten.
  3. Anträge der Mitglieder an die Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor dem Versammlungstag schriftlich beim Vorstand einzureichen.
  4. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere die:Zur Beschlussfassung ist, vorbehaltlich der nachfolgenden Bestimmungen, die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben der im Vormonat registrierten Mitglieder anwesend sind.
    • Entgegennahme des Tätigkeits- und  Kassenberichtes für das vergangene Kalenderjahr
    • Entlastung des Vorstandes
    • Wahl und Abberufung des Vorstandes gemäß § 7
    • Wahl zweier Kassenprüfer als unabhängiges Aufsichtsorgan für jeweils drei Jahre
    • Verhandlung und Beschlussfassung über eingegangene Anträge
    • Genehmigung einer Beitragssatzung
    • Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    • Auflösung des Vereins
  5. Bei Beschlüssen über Satzungsänderungen und zur Auflösung des Vereins ist eine 7/10 Mehrheit der erschienen Mitglieder in der Mitgliederversammlung notwendig.
  6. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden dann statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens 3/10 der stimmberechtigten Mitglieder mit Angabe des Grundes.
  7. Außerordentlichen Mitgliederversammlungen stehen die gleichen Befugnisse zu wie den ordentlichen. Sie können auch, vorbehaltlich einer anderen Regelung in dieser Satzung, Beschlüsse über Angelegenheiten fassen, die in die Arbeitsbereiche der ordentlichen Mitgliederversammlung fallen. Die Anberaumung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt auf Beschluss des Vorstandes nach schriftlichem Antrag aus dem Kreis der Vereinsmitglieder. Sie muss spätestens vier Wochen nach Zugang des schriftlichen Ersuchens an den Vorstand erfolgen.
  8. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Die Unterzeichnung von Beschlussfassungen, Versammlungsniederschriften und Protokollen mit Maßnahmen sind vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Schriftführer vorzunehmen.
  9. Der Vorstand ist befugt, aus inhaltlichen Gründen Gäste, insbesondere Mitglieder eines zeitweiligen Beirats, zur  Mitgliederversammlung einzuladen. Gäste sind nicht stimmberechtigt.

 

§ 7 DER VORSTAND

  1. Der Vorstand besteht aus:
    • Dem Vorsitzenden
    • Zwei stellvertretenden Vorsitzenden
    • Dem Schatzmeister
    • Dem Schriftführer
  2. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
    • Dem Vorstand
    • Den Beisitzern
    • Den geborenen Mitgliedern

Die Anzahl der Beisitzer soll 1/10 der Gesamtzahl der Vereinsmitglieder nicht überschreiten.
Die Bischöflichen Kommissare sowie die Regionalkantoren des Ober- und des Untereichsfeldes sind geborene Mitglieder im Vorstand, sofern sie selbst  und mehr als zehnPersonen aus der jeweiligen Region Vereinsmitglieder sind..

  1. Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Beschlüsse des erweiterten Vorstands werden ebenfalls mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet hier die Stimme des Vorsitzenden.
  2. Die Mitglieder des Vorstandes werden in einer Mitgliederversammlung jeweils einzeln gewählt. Auf Antrag kann diese Wahl geheim erfolgen. Es genügt jeweils die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Kleriker können nicht in den Vorstand gewählt werden.
  3. Die Beisitzer im erweiterten Vorstand werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt.
  4. In den Vorstand wählbar ist jedes Vereinsmitglied, welches das 18. Lebensjahr vollendet hat.
  5. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er entscheidet alle Fragen, die den Verein als Ganzes betreffen, sofern sie nicht in die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen.
    Die geborenen Mitglieder und die Beisitzer nehmen beratend an den Sitzungen des erweiterten Vorstandes teil und unterstützen den Vorstand bei seiner Arbeit. In den Sitzungen des erweiterten Vorstandes können bestimmte Aufgaben, wie z.B. die Organisation musikalischer Veranstaltungen, komplett an ein Mitglied des erweiterten Vorstandes übertragen werden.
  6. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des §26 BGB durch den Vorsitzenden jeweils zusammen mit einem der Stellvertreter vertreten. Bei finanziellen Angelegenheiten ist die Mitwirkung des Schatzmeisters erforderlich.
  7. Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine Geschäftsordnung beschließen, die jedoch nicht Bestandteil dieser Satzung ist.
  8. Der Vorstand kann Verpflichtungen für den Verein nur mit Beschränkung auf das Vereinsvermögen eingehen. Seine Vollmacht ist insoweit ausdrücklich begrenzt.
  9. Die Amtszeit der gewählten Vorstandsmitglieder beträgt 3 Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich. Scheiden Vorstandsmitglieder, die durch die Mitgliederversammlung gewählt wurden, während der Amtszeit aus, muss unverzüglich, spätestens jedoch bei der nächsten Mitgliederversammlung, eine Ergänzungswahl erfolgen. Bis zur Neuwahl kann sich der Vorstand durch Beschluss kommissarisch ergänzen.
  10. Beisitzer können auf Vorschlag des Vorstandes, dann bedarf es der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung, oder auf eigenen Wunsch, von ihrer Funktion entbunden werden.

 

§ 8 BEIRAT

  1. Der Vorstand kann in besonderen Situationen einen zeitweiligen Beirat bestellen. Der Beirat ist kein Organ des Vereins.
  2. Der Beirat besteht aus sachkundigen Personen. Er berät den Vorstand in den satzungsgemäßen Zweck betreffenden Sachfragen.
  3. Die Anzahl der Mitglieder des Beirats wird entsprechend der Fragestellung durch den Vorstand festgelegt.
  4. Wird ein Beirat berufen, sind die Mitglieder unverzüglich, spätestens anlässlich der nächsten Mitgliederversammlung, zu informieren.
  5. Die Tätigkeit des Beirats erlischt spätestens mit der Erledigung des Beratungsgrundes oder durch Votum des Vorstands, das er mit einfacher Mehrheit abgibt. Wiederholte Bestellung ist möglich.
  6. Mitglieder des Beirats können auf Einladung des Vorstands beratend an der Mitgliederversammlung teilnehmen.
  7. Mitglieder des Beirats haben, sofern sie nicht auch Vereinsmitglieder sind, kein Stimmrecht.

 

§ 9 BEITRÄGE

  1. Von allen Mitgliedern wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben. Die Höhe des Beitrages richte sich nach der von der Mitgliedsversammlung beschlossen Beitragssatzung. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich am Anfang des Kalenderjahres vorzugsweise per Bankeinzug zu entrichten.
  2. Eventuell unterschiedliche Mitgliedsbeiträge oder Spenden begründen keine unterschiedlichen satzungsgemäßen Rechte der Mitglieder.
  3. Mitglieder, die am Ende des Jahres trotz wiederholt erfolgter Mahnung ihren Beitrag nicht entrichtet haben, können mit Beschluss des Vorstandes aus der Mitgliedschaft entlassen werden.
  4. Mitglieder, die unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, können die Beiträge gestundet oder zeitweise erlassen bekommen. Dazu ist jeweils ein Vorstandsbeschluss notwendig.

 

§ 10 AUFLÖSUNGSBESTIMMUNGEN

  1. Der Verein wird aufgelöst, wenn:Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Bischöfliche Geistliche Kommissariat in Heilbad Heiligenstadt, welches es unmittelbar und ausschließlich im Sinne der ursprünglichen Intention des aufgelösten Vereins verwendet.
    • Eine Mitgliederversammlung dies beschließt (vergl. §6 (4).)
    • Die Anzahl der Mitglieder 8 unterschreitet.

 

§ 11 SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Die Satzung tritt mit dem Tag der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Heiligenstadt in Kraft. Sie wurde in der Mitgliederversammlung am 1.03.20125 beraten und beschlossen. Sie löst die Satzung, die am 15.03.2011 in der Mitgliederversammlung des Vereins beschlossen und am 23.05.2011 in das Vereinsregister eingetragen wurde, ab.

 

Heilbad Heiligenstadt, den 1. März 2011